TKS | Der Januar ist traditionell der Monat der Neujahrsempfänge, den Auftakt macht meistens die SPD. So wurden auch in diesem Jahr wieder Gäste aus regionalen Vereinen, sozialen Verbänden, Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur in den Teltower Stubenrauchsaal eingeladen.
Also alles wie immer. Nicht ganz. Die aktuelle regionale und weltpolitische Lage bestimmten den Inhalt der Reden mehr als sonst. Während Sebastian Rüter (MdL) u. a. auf die Ereignisse im Potsdamer Landtag einging, äußerte sich Olaf Scholz (MdB) auch zu internationalen Themen, wie z. B. zu Venezuela, Grönland und zur Ukraine.
Bevor die Gäste bei Essen und Getränken miteinander ins Gespräch kamen, gab es noch eine echte Überraschung: Bürgermeister Thomas Schmidt, der nach 24 Jahren im Amt Ende Januar 2026 die Amtsgeschäfte an den neugewählten Bürgermeister Andre Freymuth (CDU) übergibt und in den wohlverdienten (Un-)Ruhestand geht, wurde für seine Verdienste geehrt. Geehrt mit der Willy-Brandt-Gedenkmedaille, der höchsten Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt.
Auch TKSzeit gratuliert an dieser Stelle nochmals recht herzlich.
Ausgezeichneter Bürgermeister Thomas Schmidt (3.v.l.).
„Eingefädelt“ und vor ihm geheim gehalten haben es u. a. Svenja Kraus (l., Vors. der SPD-Fraktion in der SVVTeltow) und Sebastian Rüter (2.v.l., MdL). Überreicht wurde die Medaille von Olaf Scholz (r., MdB).
Info:
Nach dem Mauerfall wurde Schmidt 1990 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Teltows, von 1994 bis 2002 war er Abgeordneter im Kreistag des Landkreises Potsdam-Mittelmark und daneben Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.
2002 wurde er als Kandidat der SPD zum Bürgermeister Teltows gewählt, anschließend noch zweimal wiedergewählt.
