S-Bahn-Quartier

Preisträger des städtebaulichen Wettbewerbs benannt

Das Preisgericht im Wettbewerbsverfahren „Städtebaulicher und freiraumplanerischer Wettbewerb ‚S-Bahn-Quartier Stahnsdorf‘“ tagte am 28. und 29. Mai 2026 in der alten Sporthalle des Lindenhof-Grundschule, wo die Planunterlagen vor Pfingsten an Schautafeln der Stahnsdorfer Bevölkerung gezeigt wurden.


Es bestand aus fünf Fachpreisrichtern (Architektinnen und Architekten sowie Landschaftsarchitektinnen und -architekten) sowie vier Sachpreisrichtern (Gemeindevertretung, Verwaltung). Den Vorsitz hatte die Aachener Architektin Christa Reicher. Das Gremium hatte die Aufgabe, die 30 zur Bewertung zugelassenen Wettbewerbsbeiträge von Architektur- und Landschaftsplanungsbüros zu begutachten und die ausgelobten Preise zu vergeben.

Besonderes Gewicht beim Wettbewerb lag auf der Suche nach einem zeitgemäßen, nachhaltigen und der zentralen Lage angemessenen städtebaulichen Konzept für das rund 37 Hektar große Wettbewerbsgebiet. Dieses sollte sowohl die Wohnnutzung als auch gut angebundene gewerbliche Angebote, die zentralen Einrichtungen am zukünftigen S-Bahnhof einschließlich eines attraktiven Nahversorgungszentrums sowie nicht zuletzt die soziale und grüne Infrastruktur (Kita, Spielplätze, Freiräume etc.) berücksichtigen.

S-Bahnumfeld Stahnsdorf - Rang 1
1. Preis (45.000,- Euro)
S-Bahnumfeld Stahnsdorf - Rang 2
2. Preis (27.000,- Euro)
S-Bahnumfeld Stahnsdorf - Rang 3
3. Preis (17.000,- Euro):

1. Preis
Teilnehmendes Büro Städtebau:
Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf
Teilnehmendes Büro Landschaftsarchitektur:
faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure Partnerschaftsgesellschaft mbB, Freiburg

2. Preis
Teilnehmendes Büro Städtebau:
Machleidt GmbH Städtebau + Städteplanung, Berlin
Teilnehmendes Büro Landschaftsarchitektur:
SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin

3. Preis
Teilnehmendes Büro Städtebau:
ARGE Vn-a visual network art architecture, Berlin
mit Kollektiv B Keul & Gamböck GbR BDA, Leipzig, und Tim Mitto Dipl.-Ing. Architekt, Hamburg
Teilnehmendes Büro Landschaftsarchitektur:
Storch Landschaftsarchitektur, Dresden

Zur Wahrung aller Auflagen wurde das entsprechend den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführte Verfahren von der Brandenburgischen Architektenkammer begleitet.

Nächstes Ziel: Überarbeitung eines Wettbewerbsbeitrags und die Weiterentwicklung dieses Entwurfs zu einem städtebaulichen Rahmenplan mit Freiraumplanung. Hierzu ist vorgesehen, einen der Preisträger mit der Rahmenplanung zu beauftragen.

Zu diesem Zweck wird die Gemeinde nach Auswertung der Bürgerbeteiligung, von der sie sich wertvolle Anregungen erhofft, in Verhandlungen zur Beauftragung der Architektenleistungen eintreten, um damit dem eigentlichen Ziel ein Stück näher zu kommen, der Entwicklung eines lebenswerten S-Bahn-Quartiers.

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt zunächst digital im Zuge der Bürgerbefragung, die am 13. Juni startet und bis zum 5. Juli 2026 läuft (Anmeldung bis 10. Juni erforderlich!).

Außerdem sollen alle prämierten Beiträge noch im laufenden Kalenderjahr im Gemeindezentrum ausgestellt werden. Der Termin dafür wird noch bekanntgegeben.

(Aus Pressemitteilung der Gemeinde Stahnsdorf, 10/2026, 2.6.2026)